Am Strand (verfremdete HDRs)

Anfang Dezember war ich für ein verlängertes Wochenende an der Nordsee. Das Wetter war insgesamt bescheiden, daher nutze ich die kurze Gelegenheit, um am Strand von Duhnen bei Cuxhaven, ein paar Fotos zu machen. Ich montierte meine Canon EOS 70D auf das Stativ und fotografierte mit dem Tamron 70-200. Da der Himmel wenig Zeichnung hatte, machte ich von Anfang an Belichtungsreihen (-2/0/+2), um in der Nachbearbeitung möglichst viel im HDR herausarbeiten zu können.

HDR steht für High Dynamic Range Image, der Wikipedia-Artikel erklärt das Verfahren sehr gut. Kurz gesagt bildet ein HDR einen größeren Helligkeitsraum ab als ein normales Bild. Bei den HDRs unten diente das unterbelichtete Bild dazu, möglichst viel Zeichnung und Details aus den hellen Stellen im Bild, wie dem Himmel, herauszuholen. Das überbelichtete Bild war die Quelle für alle dunklen Bereiche, also die Schatten. Das „korrekt“ belichtete Bild nutzt Photoshop, mit dem ich die HDRs erstellt habe, als weitere Quelldatei.

Nun sahen die normalen HDRs jedoch sehr langweilig aus. So langweilig, dass ich sie fast gelöscht hätte.

Dann fing ich jedoch an, etwas an den Reglern der HDR-Bearbeitung in Photoshop zu drehen und kam zu den unten gezeigten Ergebnissen. Die surreale Verfremdung (Preset im HDR-Fenster) gefiel mit von Anfang an, so dass ich die Fotos weiter bearbeitete und schließlich bei dem Look ankam.

surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR
surrealistisches HDR

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